Eines der beliebtesten Haustiere für uns Menschen ist die Katze. Ob getigert, gefleckt, rot, braun oder schwarz, langes oder kurzes Fell, eins haben sie alle gemein. Ihre beruhigende Wirkung auf uns Menschen. Dieses Schnurren wenn die lieben Katzen sich wohl fühlen ist für Katzenbesitzer das Zeichen für Wohlergehen des Tieres und man kann es gar nicht oft genug hören.

Auch für Mirelan steht die Gesundheit der Katze im Fokus. Hierbei lassen wir dem Darm eine immense Wichtigkeit zukommen.

 

Als Fleischfresser besitzen Katzen einen recht simpel aufgebauten Darm, was aber nicht heißt dass dieser nicht anfällig ist. Jeder der eine Katze hat kennt das Problem eines Durchfalls. Fressen doch diese edlen Zeitgenossen oft nicht das was uns Besitzern Freude bereitet.  Mal ein Mäuschen hier oder ein kleiner Spatz da, werden mit Freude vertilgt um dann Stunden später wieder ausgewürgt zu werden oder eben zu Durchfällen zu führen. 

 

Im Darm der Katze wohnen, genau wie bei uns Menschen Billionen von Bakterien und verrichten dort allerhand wichtige Aufgaben. Sie spalten die gefressene Nahrung  auf, helfen bei der Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen, sie produzieren lebenswichtige Vitamine, Aminosäuren und Enzyme und sie sind für die Ausscheidung von "schlechten" Nahrungsbestandteilen verantwortlich. Darüber hinaus produzieren sie rund 80% der Immunzellen, sowie Immunglobuline, die im Stande sind "bösartige" Viren und Bakterien unschädlich zu machen. Zusätzlich sind einige dieser Darmbakterien in der Lage selbst krankmachende Keime und Giftstoffe abzuwehren. Sie sind maßgeblich an der Bildung der Mukosa (Schleimschicht die den Darm auskleidet) beteiligt.

Diese Gesamtheit aller Mikroorganismen nennt man Mikrobiom. Es ist, genau wie ein Fingerabdruck, von Katze zu Katze absolut individuell in Vielfalt und Anzahl der Mikroorganismen. Dennoch sind im Bereich einer Art immer sehr starke Ähnlichkeiten festzustellen. Und auch art übergreifend gibt es eine gewisse Ähnlichkeit in der Besiedlung. So haben auch wir Menschen Bakterien im Darm, die man ebenfalls bei Katzen und beispielsweise Pferden finden.