Seine treuen Augen, die große Freude beim Wiedersehen nach einem langen Tag auf der Arbeit und dieses grenzenlose Vertrauen, machen Hunde zum besten Freund des Menschen. Für viele ist ein Hund so viel mehr als ein Tier. Ein Freund, ein Zuhörer, der einzige Grund um an einem verregneten Tag doch das Haus zu verlassen, ein Seelentröster, ja schon fast so wie ein Kind. Denn ihre Liebe ist bedingungslos und für immer. Dieser treue Begleiter und seine Gesundheit nehmen auch bei Mirelan einen extrem großen Stellenwert ein.

Hunde haben im Vergleich zu beispielsweise Wiederkäuern einen recht simplen Verdauungsapparat. Ihre gesamte Verdauung ist darauf ausgelegt Proteine aus der Nahrung aufzunehmen. Sie haben genau wie wir Menschen Billionen von nützlichen Mitbewohnern in ihrem Darm, ihre Darmbakterein. Die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Darm nennt man das Mikrobiom. 

 

Grundsätzlich ist jedes Mikrobiom individuell, so wie ein Fingerabdruck, es entwickelt sich im Laufe der ersten Lebensjahre und bleibt dann, normalerweise weitestgehend stabil.

Gerade in der Zeit des Säugens entwickelt es sich sehr stark. Das liegt daran, dass mit der Muttermilch eine ordentliche Portion nützlicher Darmbakterien an die Welpen weiter gegeben wird.

Nachdem ein solider Grundstein durch das Säugen gelegt ist  sind Billionen von Darmbakterien für verschiedene Aufgaben im Darm des Hundes verantwortlich.

 

Dieses sensible Gleichgewicht kann durch unterschiedliche Faktoren negativ beeinflusst werde.  An erster Stelle für derartige Verschiebungen in der Darmflora stehen Antibiotika. Es besteht kein Zweifel daran, dass sie lebenswichtig bei bestimmten Krankheiten sind und der Tierarzt sie immer aus einem wichtigen Grund dem Hund verordnet. Dennoch werden durch ein Antibiotikum auch nützliche Darmbakterien geschädigt, es kann zu günstigen Bedingungen für krankmachende Keimen kommen. Der Hund kann an Durchfall leiden, Blähungen bekommen, es kann sogar zum Leaky Gut Syndrom kommen. Diese ernst zunehmende Veränderung der Darmepithelzellen bringt eine löchrige Darmwand mit sich. Durch die winzigen Löcher können ungehindert Keime und Giftstoffe in die Blutbahn eindringen und für einen Hund schwerwiegende Folgen auslösen. 

Andere Faktoren die eine Verschiebung der Darmflora mit sich bringen sind beispielsweise Stress, Futterumstellungen oder ein Umzug.